ChROnoScOpE WOrLd Tour

Highlights des Chronoscope World

Die Vermessung der Welt | Kartuschen | Sprachen der Welt | Ratschläge für Seefahrer

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Die Vermessung der Welt

Weltkarte 1784

Der Weltcörper den wir bewohnen, hat wie die übrigen Weltcörper, eine Kugelförmige Gestalt. Dies läst sich so wohl aus dem kleinen Bezirk, den wir auf einmal davon übersehen können, als aus den Beobachtungen der Mondfinsternisse und der um die Erde mehrmahlen angestellten Seereisen schliesen. Doch darf man dies nicht so verstehen, als ob die Erde im strengsten Verstande Kugelrund wäre, denn schon die vielen auf der Oberfläche der Erde befindlichen Berge und Vertiefungen verursachen einige, obgleich nicht sehr merkbare Abweichung von der Kugel-Gestalt. So haben auch wirkliche Ausmessungen, die von den geschiktesten Messkünsten angestellt wurden, gezeigt, dass unsre Erde, eine an beiden Enden platte Kugel (Affter-Kugel) seij. Allein dies erlaubt noch immer die Erde, wo nicht die gröste Genauigkeit erfordert wird, für einen Kugelförmigen Cörper zu halten. Damit man sich nun die Bewegung und den Stadort unsrer Erde desto bequemer vorstellen könnte, so hat man Künstliche Erdkugeln verfertigt, und ihre Oberfläche nach gewisen eingebildeten Linien eingetheilt, um durch Hülfe derseben die Lage und Entfernung der darauf befindlichen Oerter und desto genauerer Gewissheit zu bestimmen. Man hat die Oberfläche dieser künstlichen Erdkugeln auch auf besondere Karten aufgezeichnet, die man Welt-Karten nennt. Auf diesen Karten, welche die Oberfläche der K. Erdkugeln nach zwoo gleichen Haelften vorstellen, sind zween Puncte zu merken, die einander gerade gegenüber stehen, und Pole oder Wendepuncte heissen, weil sich die Erde um dieselben herumdreht, welches dann der gegen die Sonne gekehrten Seite, Tag, und der anderen gegen unten zu gekehrten Seite, Nacht verursacht. […]

Der Cartograph

Herzogtum Holstein 1801

Von der ersten Auflage dieser Karte hat mir ein Dieb einen Nachstich verfertigt. Die Diebswaare wird von einem, in Hamburg wohnenden Italiener und andern hier im Lande herumlaufenden Bilderhändlern verkauft. Ausser den Fehlern meiner ersten Auflage hat der Nachstich über Hundert andere; und ist hauptsächlich daran kenntlich, dass Fehmern ganz darauf fehlt und dass sie auf der Westseite nicht weiter als bis an den Strich geht : alles was aussenvor liegt fehlt. J.G.Röhss

Mittel- und Süd-Kollumbien 1899

Die Breitebestimmungen von W. Reiss und A. Stübel konnten bei der Terrainzeichnung der Karte nur da Berücksichtigung finden, wo sie nicht zu sehr von den der Codazzi’schen Karte zu Grunde gelegten abwichen, weil andernfalls weite Gebiete eine vollständige Verschiebung und Umarbeitung zu erfahren gehabt hätten, für welch letztere alles andere topographische Material fehlte. Für die Längenbestimmung gilt dies noch in erhöhtem Maaße. In Folge dieser Unzulänglichkeit…

Nord- und Mittelameriak 1804

Ein steinigtes Gebürge, von der Ebene an 3520 Fuss hoch und an einigen Orten 5 Reihen breit

Eine Frage des einheitlichen Längenmaßes

Europa 1743

10 scales!

Olympia 1780

Stades Olympiques, de 600 Pieds Grecs chacun.

Toise de France

Die Landstraße von Nuernberg nach Göttingen, 1751

Die Seite eines jeden Quadrats in der Carte ist allezeit eine Meile oder zwey mittelmaessige Stunden

Ostsudan 1843

Karawanen Stunden 24 = 1 Grad

Null-Meridiane

Ferro 1634 – Kanarische Inseln 1849

Der westlichste Ort „Europas“ wird als Null-Meridian angenommen. Damit gibt es nur positive Längengrade für die damals bekannte Welt.
>> Ferro-Meridian

Paris 1724 – Observatorium in Paris 1797

Das Observatorium von Paris definiert sich selbst als 20° Ost von Ferro. Dabei wird in Kauf genommen, dass die Insel Ferro leicht verfehlt wird.
>> Pariser Observatorium

Altona und Hamburg 1803

Latit:Occid: de St. Pierre a Hamburg

Wahrscheinlich die einzgige Karte, bei die St. Petri-Kirche den Koordinatenursprung angibt.
>> Chronoscope Hamburg

Greenwich 1884

Seit 1884 markiert das Royal Greenwich Observatory in London den Null-Meridian.
Greenwich Park 1848ungenauer Ausrichtung der Karte und ohne eingezeichnetes Observatorium
Greenwich-Observatorium bei GPS 51° 28' 40.58" N – 0° 0' 5.33" W

Schmuckvolle KartuschEN

Nordspanien 1634 – ein Wappen mit Musik

Russisches Reich 1715

Korsika 1734

>> ChronoAtlas: 224 Karten mit Kartuschen

Sprachen der Welt

Amerika 1730

Characteres Zundici S. Antiquae Linguae Persicae
Elementa Linguae Brachmanniae

Verwaltungskarte Europa 1847

Aussprache des Holländischen […]
Nie darf man also das Holl. ae und oe mit unserem ä oder ö verwechseln.

Indien 1855

geogr. Benennungen in einheim. Sprachen

Atacama 1879 im Grenzgebiet von Chile, Bolivien und Peru

C vor a,o,u = k, vor e und i = s (ähnlich dem engl. th).__ ch=tsch.__ d meist viel weicher als im Deutschen.__ g vor a,o,u wie im Deutschen, vor e und i wie ch (=span. j oder x).__ gua, guo=…


Wohlgemeinte Ratschläge für Seefahrer

Kapverdische Inseln 1873

Remarks. The Cape Verde Islands lie in the track of the North African and Guinea Current, wich sets down upon them in a South westerly direction, at a mean rate of about half a mile per hour, but influenced more or less by the strength of the prevailing wind._The Eastern Islands of this group, viz. Sal, Boavista and Mayo, more especially fell the force of this set, and several wrecks have been caused by disregarding it._At times, however, the current seems to be very uncertain_for it has been stated by one Captain to have run 3knots per hour in the vicinity of St.Vincent, while another, a few days before, had not experienced any during 12 hours. Great caution is therefore necessary in navigating in the vicinity of these Islands.
The wind prevails from N.E.to East: but from July to October (the rainy and sickly seas on) Sthly and S.W.gales are not incommon, and must be guarded against when anchoring in exposed places. The Harmattan wind, blowing from the African desert in December January and February, is loaded with a fine dust _producing great haze and drought _ but is not unhealthy.

Wassertiefe der Río de la Plata Mündung 1872

Südchinesisches Meer 1853

Bester Kurs nach China für lecke und baufällige Schiffe während der Stärke des S.W.Monsun.
Dies ist der beste Kurs von und nach China zu Anfang und während der Stärke des N.O. und S.W. Monsun.
In dieser Richtung segelt man am besten von China nach Batavia und Europa, in später Jahreszeit, im März und April.
Dies ist der beste Kurs nach Kanton, im Oktober und November, und wahrscheinlich auch im December und Januar.

Lagune Hao 1833

ENTRANCE to HEYHOW LAGOON, By Mr. Thomas Elson, Master of H.M.S. Bloosom. About Daylight is the best time to go in, or out.

Süd-Pazifik 1859

O. v. dieser Linie sind die Einw. Canibalen

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