ChROnoScOpE WOrLd Tour

Highlights des Chronoscope World

Die Vermessung der Welt | Null-Meridiane | Kartuschen | Sprachen der Welt | Ratschläge für Seefahrer

Die Vermessung der Welt

Weltkarte 1784

Der Weltcörper den wir bewohnen, hat wie die übrigen Weltcörper, eine Kugelförmige Gestalt. Dies läst sich so wohl aus dem kleinen Bezirk, den wir auf einmal davon übersehen können, als aus den Beobachtungen der Mondfinsternisse und der um die Erde mehrmahlen angestellten Seereisen schliesen. Doch darf man dies nicht so verstehen, als ob die Erde im strengsten Verstande Kugelrund wäre, denn schon die vielen auf der Oberfläche der Erde befindlichen Berge und Vertiefungen verursachen einige, obgleich nicht sehr merkbare Abweichung von der Kugel-Gestalt. So haben auch wirkliche Ausmessungen, die von den geschiktesten Messkünsten angestellt wurden, gezeigt, dass unsre Erde, eine an beiden Enden platte Kugel (Affter-Kugel) seij. Allein dies erlaubt noch immer die Erde, wo nicht die gröste Genauigkeit erfordert wird, für einen Kugelförmigen Cörper zu halten. Damit man sich nun die Bewegung und den Standort unsrer Erde desto bequemer vorstellen könnte, so hat man Künstliche Erdkugeln verfertigt, und ihre Oberfläche nach gewisen eingebildeten Linien eingetheilt, um durch Hülfe derselben die Lage und Entfernung der darauf befindlichen Oerter mit desto genauerer Gewissheit zu bestimmen. Man hat die Oberfläche dieser künstlichen Erdkugeln auch auf besondere Karten aufgezeichnet, die man Welt-Karten nennt. Auf diesen Karten, welche die Oberfläche der K. Erdkugeln nach zwoo gleichen Haelfften vorstellen, sind zween Puncte zu merken, die einander gerade gegenüber stehen, und Pole oder Wendepuncte heissen, weil sich die Erde um dieselben herumdreht, welches dann der gegen die Sonne gekehrten Seite, Tag, und der anderen gegen unten zu gekehrten Seite, Nacht verursacht.
Der obere dieser Wendepuncte, steht gerade einem Stern am Himmel gegen über, der der Nordstern heißt, und wird deswegen der Nordpol genennt; der andere heißt aus ähnlichen Gründen der Südpol. Mitten durch diese Kugelfläche geht eine gerade Linie, die sie in zwoo gleiche Hälften theilt, und daher der Gleicher oder die Mittellinie, bei den Seefahrern schlechtweg die Linie genennet wird. Dieienigen Creise, welche mit dem Gleicher in gleichweiter Entfernung laufen, und bis zu den beeden Polen sich erstrekken, heißen Paralell-Creise Der Strich, den dieser Gleicher auf der Erdkugel bezeichnet, wird die Laenge der Erde genennt. Ferner werden auch vom Nordpol bis zum Südpol durch den Gleicher Creis-Linien gezogen, welche Mittags-Creise genennt werden. Jeder Ort hat seinen eigenen Mittags-Creis, auf dieser Karte sind aber nur 36 aufgezeichnet, und einer darunter, der Erste, ist durch das westliche Ende der Insel Ferro gezogen. Diese Mittags-Creise zeigen die Breite der Örter in, oder ihre Entfernung von dem Gleicher, und diese wird nach den darauf gezeichneten Graden, berechnet. Liegt der Ort ober dem Gleicher, so heist die Breite nördliche, im andern Falle aber südliche Breite. Hiervon muss man die Laenge, oder Entgernung eines Ortes vom ersten Mittags-Creis, unterscheiden, welche nach Graden des Gleichers gezählt wird, und östliche Laenge genennt wird. wenn man die Grade von Morgen gegen Abend zähltm westliche Länge aber heißt, wenn man die Grade von Abend gegen Morgen zählt.

Südhalbkugel 1781

Antipodes von Leipzig

Der Cartograph

Herzogtum Holstein 1801

Von der ersten Auflage dieser Karte hat mir ein Dieb einen Nachstich verfertigt. Die Diebswaare wird von einem, in Hamburg wohnenden Italiener und andern hier im Lande herumlaufenden Bilderhändlern verkauft. Ausser den Fehlern meiner ersten Auflage hat der Nachstich über Hundert andere; und ist hauptsächlich daran kenntlich, dass Fehmern ganz darauf fehlt und dass sie auf der Westseite nicht weiter als bis an den Strich geht : alles was aussenvor liegt fehlt. J.G.Röhss

Mittel- und Süd-Kolumbien 1899

Die Breitebestimmungen von W. Reiss und A. Stübel konnten bei der Terrainzeichnung der Karte nur da Berücksichtigung finden, wo sie nicht zu sehr von den der Codazzi’schen Karte zu Grunde gelegten abwichen, weil andernfalls weite Gebiete eine vollständige Verschiebung und Umarbeitung zu erfahren gehabt hätten, für welch letztere alles andere topographische Material fehlte. Für die Längenbestimmung gilt dies noch in erhöhtem Maaße. In Folge dieser Unzulänglichkeit…

Nord- und Mittelamerika 1804

Ein steinigtes Gebürge, von der Ebene an 3520 Fuss hoch und an einigen Orten 5 Reihen breit

Phantom-Inseln

1715

Als Californien eine Insel war.

Eine Frage des einheitlichen Längenmaßes

Leipzig 1752

Weiten von Leipzig aus in die vornehmsten Handelsstaedte in Reisestunden genommen.

Europa 1743

10 Skalen für Meile!

Weltkarte 1784

24 verschiedene Meilen!

Olympia 1780

Stades Olympiques, de 600 Pieds Grecs chacun.

Toise de France

Die Landstraße von Nuernberg nach Göttingen, 1751

Die Seite eines jeden Quadrats in der Carte ist allezeit eine Meile oder zwey mittelmaessige Stunden

Amerika 1821

300 Geographische Meilen 15 auf ein Grad […]
1600 Neu Englische Meilen zu 1760 Yards 69 12/1000 auf ein Gr.

Ostsudan 1843

Karawanen Stunden 24 = 1 Grad

Null-Meridiane

Ferro 1634 – Kanarische Inseln 1862

Der westlichste Ort „Europas“ wird als Null-Meridian angenommen. Damit gibt es nur positive Längengrade für die damals bekannte Welt.
>> Ferro-Meridian

Paris 1724 – Observatorium in Paris 1797

Das Observatorium von Paris definiert sich selbst als 20° Ost von Ferro. Dabei wird in Kauf genommen, dass die Insel Ferro leicht verfehlt wird.
>> Pariser Observatorium

Altona und Hamburg 1803

Latit:Occid: de St. Pierre a Hamburg

Wahrscheinlich die einzgige Karte, bei die St. Petri-Kirche den Koordinatenursprung angibt.

1821 Altonaer Meridian

Sternwarte Altona Sternwarte Altona
>> Chronoscope Hamburg

Greenwich 1884

Seit 1884 markiert das Royal Greenwich Observatory im Greenwich Park vor London den Null-Meridian. Nach GPS-Koordinaten liegt es allerdings heute bei 5,33" West:
GPS 51° 28' 40.58" N – 0° 0' 5.33" W
Der GPS Null-Meridian liegt ca. 150m weiter östlich: 0° 0' 0" West GPS
Auf der Hamburger Kennedy-Brücke ist der 10. Längengrad nach Greenwich mit einer Bodenplatte markiert. –– verläuft etwas daneben.10° Ost GPS

Schmuckvolle KartuschEN

Nordspanien 1634 – ein Wappen mit Musik

Russisches Reich 1715

Korsika 1734

>> ChronoAtlas: 224 Karten mit Kartuschen

Expeditionen

Pazifik 1774

CHARTE von einem Theile des Süd-Meeres, darin die verschiedenen Fahrten und Entdeckungen angezeigt sind, welche von nachstehenden, auf Sr Gros-Britt-Major Befehl ausgesandten Schiffen gemacht worden sind.
der Dolphin vom Commodore Byron und die Tamar vom Cptn Mouat, 1765.
der Dolphin vom Cptn Wallis und die Swallow vom Cptn Carteret, 1767.
und der Endevour vom Lieutenant Cook, 1769.
commandiert

Canada 1804

Bis hier her kam Hearne 1771.

Bis zu dieser I.Whale ist McKenzie d.12 Jul. 1789 gekommen.

MacKenzie’s Ausfahrt

ChronoAlex – Alexander von Humboldts Erforschung der Neuen Welt

SprachEN der Welt

Amerika 1730

Characteres Zundici S. Antiquae Linguae Persicae
Elementa Linguae Brachmanniae

Polen 1831

In den Namen lies

Verwaltungskarte Europa 1847

Aussprache des Holländischen […]
Nie darf man also das Holl. ae und oe mit unserem ä oder ö verwechseln.

Indien 1855

geogr. Benennungen in einheim. Sprachen

Atacama 1879 im Grenzgebiet von Chile, Bolivien und Peru

C vor a,o,u = k, vor e und i = s (ähnlich dem engl. th).__ ch=tsch.__ d meist viel weicher als im Deutschen.__ g vor a,o,u wie im Deutschen, vor e und i wie ch (=span. j oder x).__ gua, guo=…


Wohlgemeinte Ratschläge für Seefahrer

Nordsee 1712

Kapverdische Inseln 1873

Remarks. The Cape Verde Islands lie in the track of the North African and Guinea Current, wich sets down upon them in a South westerly direction, at a mean rate of about half a mile per hour, but influenced more or less by the strength of the prevailing wind._The Eastern Islands of this group, viz. Sal, Boavista and Mayo, more especially fell the force of this set, and several wrecks have been caused by disregarding it._At times, however, the current seems to be very uncertain_for it has been stated by one Captain to have run 3knots per hour in the vicinity of St.Vincent, while another, a few days before, had not experienced any during 12 hours. Great caution is therefore necessary in navigating in the vicinity of these Islands.
The wind prevails from N.E.to East: but from July to October (the rainy and sickly seas on) Sthly and S.W.gales are not incommon, and must be guarded against when anchoring in exposed places. The Harmattan wind, blowing from the African desert in December January and February, is loaded with a fine dust _producing great haze and drought _ but is not unhealthy.

Wassertiefe der Río de la Plata-Mündung 1872

Süd-Pazifik 1859

O. v. dieser Linie sind die Einw. Canibalen

Lagune Hao 1833

ENTRANCE to HEYHOW LAGOON, By Mr. Thomas Elson, Master of H.M.S. Bloosom. About Daylight is the best time to go in, or out.

Overfalls dangerous to Boats

Passage zwischen Indischem Ozean und Südchinesischen Meer 1835

Die Abweichung der Magnetnadel beträgt in der Sunda Strasse und auf der Rhede von Batavia etwa 0° 30' Ost, mehr oder minder.

Südchinesisches Meer 1853

Bester Kurs nach China für lecke und baufällige Schiffe während der Stärke des S.W.Monsun.
Dies ist der beste Kurs von und nach China zu Anfang und während der Stärke des N.O. und S.W. Monsun.
In dieser Richtung segelt man am besten von China nach Batavia und Europa, in später Jahreszeit, im März und April.
Dies ist der beste Kurs nach Kanton, im Oktober und November, und wahrscheinlich auch im December und Januar.

Kap der Guten Hoffnung 1797

Extend of the Bank Southwards uncertain

Und immer Vorsicht vor Seeungeheuern: Seeland 1631

Weitere Projekte des Chrono Research Lab